|
|
 Kommentar der Woche
 |
| << | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | >> |
 |
2009-05-12: MOBILE TIMES Weekly 0342
Wird Breitband flügge?
Weltweit sind laut IDC die Auslieferungen von Handys im ersten Quartal im Jahresvergleich um fast 16 Prozent zurückgegangen. Das heisst nun noch nicht, dass die Nachfrage ebenso stark zurückgegangen ist, sondern dass der Handel einen entsprechenden Rückgang erwartet und seine Lagerbestände abbaut.
Vielleicht tröstet eine Meldung aus Arizona die Handyhersteller und die Händler: In-Stat prognostiziert, dass Ende 2009 fast 800 Flugzeuge mit Breitbandzugängen ausgestattet sein werden. Die Passagiere sollen damit bis Ende 2009 47 Millionen Dollar weltweit für ihren mobilen Internetzugnag im Flugzeug ausgeben. Bis 2012 will In-Stat sogar einen fliegenden Breitbandmarkt von mehr als einer Milliarde Dollar jährlich ausgemacht haben. 2013 werde es während Flugreisen bereits mehr als 200 Millionen «Connects» gegen, von denen ein Drittel über Handhelds erfolgt. Letztere sind heute meist Smartphones und das ist genau ein Segment, das noch keinen Rückgang hat.
Bei den Job-Wechseln gibt es offensichtlich neue Rekorde. Immer schneller dreht sich das Karussell, ohne dass in den Unternehmen deshalb signifikante Veränderungen bemerkbar würden.
Weil die Leute weniger Geld ausgeben, telefonieren sie auch weniger. Das gefällt den Anbietern - aus welchen Gründen auch immer - nicht und daher versuchen sie mit neuen - zumindest scheinbar günstigeren Tarifen - manchmal sogar mit kostenlosen Minuten - die Gesprächszeiten zu erhöhen. Der Stromverbrauch der Systeme bleibt dabei ohnehin beinahe gleich, aber das ist schon eine andere Geschichte...
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-04-18: MOBILE TIMES Weekly 0341
Rohstoffe werden knapp
Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium hat eine Studie «Rohstoffe für Zukunftstechnologien» beauftragt, deren Ergebnisse alarmieren sollten: Die Massenproduktion beispielsweise von Hybridfahrzeugen oder Dünnschichtsolarzellen könnte durch Rohstoffengpässe ernsthaft bedroht sein. Laut Lorenz Erdmann, Experte für seltene Metalle beim IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung ist eine Reihe von Zukunftstechnologien auf bestimmte seltene Metalle so stark angewiesen, dass ihr massenhafter Ausbau durch Rohstoffengpässe bedroht ist. Zu den betroffenen Technologien gehören Brennstoffzellen (Platin, Scandium), Hybrid- und Elektrofahrzeuge (Neodym), Elektrooptik (Gallium, Germanium, Indium), Dünnschicht-Photovoltaik (Gallium, Indium, Tellur) und Mikroelektronik (Gallium, Tantal).
Im Rahmen der Studie haben die Wissenschaftler 100 Zukunftstechnologien überprüft und 32 genau analysiert. Häufig greifen mehrere Zukunftstechnologien auf den gleichen Rohstoff zu. Erdmann nannte als Beispiel Displayindustrie und Photovoltaikhersteller, die um das besonders knappe High-Tech-Metall Indium konkurrieren. Die Berechnungen ergaben, dass im Jahr 2030 die nötige Menge voraussichtlich das 3,3-fache der heutigen Produktion beträgt. Man rechnet damit, dass Rohstoffengpässe den massenhaften Ausbau der Solarenergie begrenzen werden.
Auch bei Gallium könnte es laut der neuen Studie zu Versorgungsengpässen kommen. Hier rechnet man damit, dass bereits 2030 der Bedarf das Sechsfache der heutigen Minenproduktion betragen könnte.
Insgesamt wurde 22 zukunftsträchtige High-Tech-Metalle untersicht: Kupfer, Chrom, Kobalt, Titan, Zinn, Antimon, Niob, Tantal, Platin, Palladium, Ruthenium, Rhodium, Osmium, Iridium, Silber, Neodym, Scandium, Yttrium, Selen, Indium, Germanium und Gallium.
Einzelne Staaten und Bergbauunternehmen haben Quasi-Monopole bei den abbauwürdigen Vorkommen oder bei der Förderung dieser High-Tech-Metalle. So liegen über 70 Prozent der Indium-Reserven in China. Auch die Förderung von «seltenen Erden» wie Neodym wird mit 97 Prozent der Weltproduktion von China dominiert. Andere seltene Metalle wie Kobalt und Tantal stammen aus von Kriegen erschütterten Regionen, wie der Demokratischen Republik Kongo.
Vor dem Hintergrund dieses Szenarios ist es eigentlich kein Wunder, dass immer mehr Aktivitäten zum Recycling von nicht mehr benötigten elektronischen Geräten anlaufen - wenn auch bisher kaum mit dem gewünschten Erfolg. So gesehen hat die weltweite Wirtschaftsflaute sogar einen Vorteil: Das Wachstum - auch der Zukunftstechnologien - geht zurück und damit auch die Zunahme des Verbrauchs an knappen Rohstoffen.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-03-31: MOBILE TIMES Weekly 0340
Neue Akkus, alte Fehden
Hat das MIT mit einem neuen Material für Lithium-Ionen-Akkus Erfolg, dann müssen sich einige Bürgerkriegsparteien im Kongo (ehemals Zaïre) eine neue Einnahmequelle suchen. Bisherige Akkus beruhen auf Lithium und Kobalt. Und der Kongo ist Hauptlieferant für Kobalt. Das neue Material beruht auf Lithium und Eisenphosphat; Kobalt wird nicht mehr gebraucht.
Weltweit tobt der Kampf um VimpelCom: In New York siegt Telenor, doch in Russland werden ihre Aktien beschlagnahmt. In seiner Verzweiflung spricht der Telenor-Vertreter bereits von kriminellen Akten. Ab 1. April hat VimpelCom mit Boris Nemsic einen neuen Chef - ob der seine streitenden Aktionäre beruhigen kann?
Die südafrikanische MTN (siehe Afrika & Mittelost: Neuer Mobilfunkriese) hat sich zu einem respektablen Riesen gemausert und nähert sich mit Riesenschritten einer Kundenzahl von 100 Millionen. Ähnlich rasant wächst Zain aus Kuwait, die mit Wana in Marokko nun in 23 Ländern präsent ist.
Über die Wirtschaftskrise schreiben sicher alle und immer wieder. Dennoch sei eine Frage gestattet: Ist das wirklich eine Wirtschaftskrise oder nicht ein erstes Anzeichen für das Ende einer Epoche? Als gegen Ende der Altsteinzeit das Jagdwild ausging, weil immer mehr Mäuler mit aussterbenden Tierarten zu stopfen waren, half es nichts mehr, die Jagdanstrengungen zu verstärken («Das Wirtschaftswachstum bzw. die Produktion ankurbeln»): Die Menschheit, die bereits mehrere Millionen umfasste, schrumpfte auf wenige Tausend zusammen, bis man mit der Landwirtschaft eine völlig neue Lebensform fand, an die vorher wohl niemand gedacht hatte.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-03-14: MOBILE TIMES Weekly 0339
Die CeBIT und VimpelCom
Die Indikatoren für die Wirtschaftslage zeigen weiter nach unten: Die CeBIT, «Leitmesse» der IT-Branche, schaffte gerade noch 400.000 Besucher - 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Dass die Zahl der Aussteller kräftig gesunken ist, war ja schon vorher bekannt. Daher war die CeBIT auch nicht wirklich aufregend - zumindest nicht, was Neuigkeiten auf dem Sektor Telekommunikation betrifft. Immerhin - eine Messe mit 400.000 Besuchern ist noch immer ein Monster, aber das neue Messegelände in Hannover muss ja auch gefüllt werden.
Für den Endkunden interessant ist aber, dass in diesen Wochen langsam die Auslieferung von schon angekündigten Endgeräten anläuft. Wie gut sich diese verkaufen, wird wohl vom Gefühl der Benutzer abhängen, ob sie sich in einer Wirtschaftskrise befinden - oder nicht. Nach den Handyverkaufszahlen von Gartner für das vierte Quartal 2008 dürfen wir jedenfalls im ersten Quartal 2009 keine Rekorde erwarten. Selbst wenn das Publikum plötzlich kaufwilliger wird, nützt das wenig, weil man branchenweit die Lagerbestände herunter gefahren hat.
In Russland streiten die Altimo-Gruppe und die norwegische Telenor weiter um den Netzbetreiber VimpelCom. So arg soll der Streit sein, dass der Abgang des bisherigen CEO und Generaldirektors Alexander Izosimov, dadurch verursacht worden sei. Er war seit Oktober 2003 CEO und bekommt nun zwei Nachfolger: Boris Nemsic als CEO und Alexander Torbakhov als Generaldirektor. Wer mit uns den jahrelangen Streit verfolgt hat, wird wohl annehmen, dass hier mit Nemsic ein «Westler» als Vertreter von Telenor und mit Torbakhov ein «Ostler» als Schildträger für Altimo installiert wurden. Wir werden in den nächsten Monaten sehen, was tatsächlich passiert, denn die Prozesse sind im Laufen...
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-03-03: MOBILE TIMES Weekly 0338
Messen im Internetzeitalter?
Boris Nemsic, bisher Chef der Telekom Austria Gruppe, die nicht nur im Heimatland, sondern auch in Bulgarien, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Serbien, Slowenien und Weissrussland aktiv ist, geht nach Russland und wird dort Chef von VimpelCom. Damit wird er zumindest in Weissrussland direkter Konkurrent seines bisherigen Unternehmens, denn VimpelCom - Markenname Beeline - ist nicht nur in Russland aktiv, sondern auch in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion und auch darüber hinaus, wie z. B. in Vietnam. Ein interessantes Problem mit dem er konfrontiert wird ist auch der andauernde Streit zwischen den Grossaktionären Telenor und der Alfa-Gruppe.
War der Mobile World Congress für Nemsic wahrscheinlich der Ort, wo er die entscheidenden Gespräch mit VimpelCom führte, so sieht es für die Messen insgesamt nicht besonders gut aus: Die gerade laufende CeBIT hat nach mehr als 5.800 Ausstellern 2008 heuer nur mehr rund 4300 Unternehmen aufzubieten, die sich auf der CeBIT präsentieren. Aber auch für die World Telecom der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), die im Herbst in Genf über die Bühne gehen soll, sieht es noch nicht besonders gut aus: Laut Sanjay Acharya, dem Pressesprecher der ITU, hat man bis jetzt erst etwa ein Drittel der Anmeldungen, die man zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte. Andererseits sagen neue Statistiken, dass nach wie vor Messen der beste Platz zum Anbahnen neuer Geschäfte sind. Aber wenn niemand neue Geschäfte anbahnen will, weil er die Finanzierung dafür von den Banken nicht bekommt, wird er wohl auch keine Messe besuchen.
Die meisten Jahresabschlussmeldungen der Unternehmen waren eher traurig. Lediglich Apple sticht mit dem besten Geschäftsjahr der Firmengeschichte deutlich hervor. Ebenfalls Grund zum Jubeln hatten LG Electronic und Lenovo. Sonst aber häufen sich die Negativmeldungen. Manche Beobachter bezweifeln inzwischen, dass es sich hier um eine «normale» Wirtschaftskrise handeln und sprechen schon von einer «Zeitenwende» nach der nichts mehr so ist, wie es vorher war.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-02-25: MOBILE TIMES Weekly 0337
Mobile World Congress: Kein Triumph für Linux
Der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona brachte nicht den erwarteten Boom an Android-Handys. Zwar liefert HTC nun auch für Vodafone ein exklusives Android-Modell - damit sind die Briten nach den Deutschen von T-Mobile die zweiten, die ein Google-Handy im Angebot haben - und auch Huawei stellte ein Google-Handy vor, aber damit ist der Google/Android-Hype für diesen MWC auch schon wieder vorbei. Auch die Hoffnung, dass Android zu einer einheitlichen Linux-Plattform für Handys führen werde, hat sich in Barcelona nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil: Die wieder zu neuem Leben erwachte LiMo Foundation konnte ebenfalls auf zwei neue Handy verweisen, die in diesem Fall von NEC und Panasonic stammen.
Für Windows Mobile war das Angebot das schon etwas grösser, denn abgesehen von zwei neuen HTC-Modellen gab es auch neue Windows Mobile Smartphones von LG und Samsung. Dazu kamen Ergänzungen für das Xperia von Sony Ericsson usw.
Die eigentliche Überraschung bei den Smartphones war aber die Fülle an Symbian-Modellen, wo doch das neue einheitliche System der Symbian Foundation noch gar nicht vorliegt. Neben Nokia, das eine ganze Palette an neuen S60-Modellen vorstellte, kamen auch LG und Samsung mit neuen Modellen und Sony Ericsson brachte für das künftige Symbian OS eine hoch interessante Designstudie.
Generell scheint die Hoffnung der Branche wieder einmal auf einem Angebot zu liegen, dass ein Unternehmen erfolgreich vorexerziert hat: Der Online Store. Nachdem Apple ganz offensichtlich mit dem App Store erfolgreich war, ziehen nun bald alle anderen nach. Nokia hat den Ovi Store, Microsoft eröffnete einen, Android hat schon den Android Market wie auch Samsung einen Application Store hat. Die Netzbetreiber schliessen entweder Bündnisse mit einem dieser virtuellen Läden oder denken über einen eigenen nach.
Interessant ist das Mobiltelefon als Finanzwerkzeug. Dabei zeichnen sich mindestens zwei Entwicklungsrichtungen ab: Einerseits versucht die GSM Association das Handy als Bankwerkzeug in jenen Ländern zu etablieren, wo der Grossteil der Bevölkerung schon aus Mangel an entsprechenden Geldbeträgen keinen Zugang zum traditionellen Bankwesen hat und andererseits etablieren Kreditkartenfirmen wie VISA zahlreiche neue Dienste, die mit NFC-Handys aber auch mit SIM-Verifizierung arbeiten.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-02-18: MOBILE TIMES Weekly 0336
Mobile World Congress sucht schlaue Maschinen
Der Mobile World Congress ist nicht nur ein Kongress mit Ausstellung, zu dem man den Stand der Dinge und die Pläne für die nächste Zeit erfährt sondern viel mehr auch ein Stimmungsbarometer. Nimmt man das Angebot an Neuheiten, so scheint die Stimmung eher gedrückt, auch wenn z. B. Solaris Mobile mit DSB-SH eine hybride mobile TV-Technologie vorführt, die terrestrische und Satellitenausstrahlung kombiniert.
Die Hoffnung der meisten Hersteller richtet sich auf die Smartphones, die im letzten Jahr als Segment recht gut abgeschnitten haben. Ob allerdings jeder Handybesitzer wirklich einen kompletten Computer in der Tasche haben will, ist eher fraglich.
Ein Nebenbereich, der bisher von kaum einem Analyseunternehmen - Ausnahme ist Berg Insight aus Schweden - intensiv studiert wurde, scheint plötzlich für die Anbieter interessant: M2M, die Mensch-Maschine-Kommunikation. Ob allerdings die doch meist staatlichen grossen Versorgungsunternehmen gerade in Zeiten drohender Arbeitslosigkeit ihre Zählerableser durch Maschinen ersetzen sollen? Dennoch entdecken jetzt auch alle anderen Marktforscher dieses Segment, das in jedem Fall eine grosse Zukunft haben dürfte.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-02-11: MOBILE TIMES Weekly 0335
Nach Dell findet sich jetzt auch Acer in der Gerüchteküche, die vor dem Kongress in Barcelona brodelt. Während man bei Dell ein Smartphone mit Touchscreen und Windows Mobile - aber vielleicht auch Goggle Android - vermutet, sind die Details bei Acer noch vager: Es soll ein Smartphone werden. Auch Huawei sagt man Interesse an einem neuen Smartphone nach, das in diesem Fall mit Android ausgestattet sein soll. Schliesslich soll Nokia etwa planen, das es schon bei Psion - das ist die Ur-Firma von der Symbian eigentlich stammt - bereits gab: Ein Netbook. Ein wenig werden wir ja noch warten müssen, aber dann...
In der Zwischenzeit setzt sich die Abwärtsspirale der Wirtschaft weiter fort. Wie befürchtet, hat Motorola eine tiefrote Bilanz gelegt und wird den geplanten Personalabbau noch deutlich ausweiten. Qimonda hat ein Werk in den USA geschlossen und selbst die Spiele-Industrie kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass die Leute auch in Notzeiten noch spielen: Electronic Arts hat ein extrem schlechtes Ergebnis geliefert, obgleich Electronic Arts mit den FIFA-Spielen, den SIMs, Trivial Pursuit etc. über ein erfolgreiches Portfolio verfügt. Da wird es die Strategen in der kalifornischen Redwood City kaum trösten, dass auch eine andere Spiel-Ikone pleite ist: Letzte Woche musste mit Märklin, die grosse deutsche Modellbahnmarke Konkurs anmelden.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-02-03: MOBILE TIMES Weekly 0334
Während die ersten neuen Handys des Jahres schon im Vorgriff auf den kommenden Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt werden, wartet offensichtlich die ganze Welt auf ein Wunder, das die absehbare Wirtschaftsmisere abwenden möge. Vorerst sind noch keine Rezepte gefunden worden ausser solchen, die mittelfristig die finanzielle Situation der agierenden Staaten noch weiter verschlechtern. Ausgenommen davon sind vielleicht Staaten, die erst jetzt mit der Versteigerung von Frequenzen beginnen. Ob es dafür allerdings noch genügend zahlungskräftige Interessenten gibt, wird sich erst weisen.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2009-01-25: MOBILE TIMES Weekly 0333
Die ersten bekannten Opfer der aktuellen Weltwirtschaftskrise sind UIQ in Schweden, Qimonda in Deutschland und Nortel in Kanada. Kann man die Pleite von UIQ noch als Folge der Umwälzungen im Symbian-Lager erklären, so ist weder die Pleite von Nortel noch die von Qimonda einfach wegzudiskutieren. Zudem kündigen immer mehr Unternehmen der Branche Sparmassnahmen an, die primär in der Reduktion der Mitarbeiterzahlen bestehen. Mehr Arbeitslose bedeuten bekanntlich weniger kaufkräftiges Publikum und damit das Einleiten einer Spirale, die weiter nach unten läuft.
Bekämpft soll die Krise durch Unmengen an Geld werden. Dieses Geld gibt es aber eigentlich gar nicht, sondern soll wohl in Zukunft durch Steuern wieder hereinkommen, denn vorerst verschulden sich die Staaten bei den Banken um diesen anschliessend mit diesem Geld Staatsgarantien zu geben oder sich sogar zu beteiligen.
Als Ursache der Krise sieht man die schrankenlose Geldvermehrung durch billige Kredite, die teilweise ohne entsprechende Besicherung vergeben wurden. Jetzt bekämpft man also die Krise, die ihre Ursache in einer zu grossen Geldmenge hatte, durch Vermehrung eben dieser Geldmenge.
Die gängigen Wirtschaftstheorien, die mehrheitlich dem Wachstum verpflichtet sind, helfen da auch wenig, denn sie gehen fast immer davon aus, dass die jeweils nötigen Rohstoffe praktisch unbeschränkt vorhanden sind und lediglich ein Verteilungsproblem besteht, das es zu lösen gilt.
Dass vielleicht auch der Mobilfunk einen Teil der Schuld hat, wurde bisher noch kaum diskutiert. Dabei gab es in den letzten Jahren - vor allem im englischsprachigen Raum - eine Reihe von Untersuchungen, die darauf hinwiesen, das ganze Branchen ihr Einkommen verloren, weil die Menschen ihr Geld lieber in Telefongebühren als in neue Hosen steckten. Nicht nur die Textilbranche, auch die Lebensmittelbranche - um nur eine weitere zu nennen - hat unter dieser Geld-Umschichtung gelitten.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
| << | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | >> |
 |
|